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Mobil muss nicht teuer sein - 29 Ноября 2008 - Inet24 Сайт Развлечений Скачать Увидеть Узнать
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Mobil muss nicht teuer sein
13:36
Von Michael Brunn
27. November 2008

Die Zeiten, in denen richtig gute Notebooks so viel kosteten wie ein Kleinwagen, sind schon lange vorbei. Aber auch 2.000 Euro müssen es heute nicht mehr sein. Wir haben 21 neue Geräte getestet - viele bekommen Sie bereits für unter 1.000 Euro.
Trotz allem Spareifer sollte man realistisch bleiben: Wirklich günstig sind nach wie vor nur die Standard-Notebooks der 15,4-Zoll-Klasse. Hier gibt es inzwischen zahlreiche interessante Modelle unter 1.000 Euro. Dabei müssen Sie zwar oft gewisse Abstriche machen, aber das kann Ihnen auch bei teureren Modellen passieren. Meistens sind die preiswerteren Notebooks nicht ganz so leistungsfähig, für die meisten Anwendungen reicht die Power allerdings vollkommen aus.

In der Klasse bis 13,3 Zoll wird es schon schwieriger, unter der 1.000-Euro-Grenze zu bleiben. Wer`s trotzdem versucht, bezahlt das meist mit einem hohen Gewicht und kurzen Akkulaufzeiten - zwei wichtige Kriterien für den Kauf eines sogenannten Subnotebooks.

Fast aussichtslos wird der Sprung unter die magische Preisgrenze bei den Notebooks ab 16 Zoll: Die auch als Desktop Replacements (DTRs) bezeichneten Geräte sind leistungsstark wie PCs, denn hier wird teure Highend-Hardware verbaut. Günstige Modelle sind entsprechend leistungsschwach.

Wer sich mit 9-Zoll-Display und Mini-Tastaturen nicht zufrieden gibt, aber trotzdem ein wirklich mobiles Notebook sucht, wird in dieser Klasse fündig. Zwei neue Geräte können wir Ihnen besonders empfehlen.

Besonders gut: Samsung X360 Premium
Das X360 setzt sich an die Spitze der Notebooks unter 13,3 Zoll. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die lange Akkulaufzeit von 9 Stunden - selbst in dieser Klasse ein unübertroffener Spitzenwert. Mit 1,4 Kilogramm ist das X360 zudem recht leicht. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. So bietet es beispielsweise 4 GByte Arbeitsspeicher, 3 USB-Anschlüsse, HDMI und einen Portreplikator. Mit 120 GByte fällt die Festplatte allerdings nicht besonders groß aus.

Das größte Manko des Samsung-Subnotebooks ist die Leistung: Die stromsparende CPU ist recht schwach auf der Brust, dazu gibt es nur eine Onboard-Grafik. Der schnelle Arbeitsspeicher macht das Ganze etwas erträglicher, Performancewunder dürfen Sie aber nicht erwarten. Dafür überzeugt das X360 mit gutem Design und einem sehr hellen Display.

Das X360 eignet sich für alle, die ein schickes und leichtes Notebook mit viel Ausdauer suchen. Leistung darf für Sie dabei keine Hauptrolle spielen.

Preis: etwa 1.600 Euro
Besonders preiswert: Acer Aspire 2930-732G32MN
Etwa 800 Euro kostet das 12-Zoll-Notebook – in der Geräteklasse ein echter Kampfpreis. Dafür bekommen Sie allerdings weitgehend auch nur Durchschnitt geboten. Die Leistung geht in Ordnung, auch die Ergonomie ist ordentlich. Mit 2,1 Kilogramm ist das Aspire 2930 allerdings relativ schwer – es handelt sich immerhin um ein 12-Zoll-Gerät. Die Akkulaufzeit reicht knapp 5 Stunden – das ist nicht herausragend, sollte aber für viele Nutzer reichen. Sehr ordentlich fällt dagegen die Ausstattung aus: 320-GByte-Festplatte, MultiCard-Reader und Webcam sind nicht unbedingt Standard. Gleiches gilt für das integrierte Laufwerk, das allerdings wohl auch für das hohe Gewicht verantwortlich ist.

Kaufen sollten Sie das Aspire 2930, wenn Ihnen ein Netbook zu klein und ein 14-Zoll-Notebook zu groß ist, Sie aber auch kein Vermögen ausgeben wollen.

Preis: etwa 800 Euro
Notebooks mit 15,4 Zoll bleiben die beliebteste Notebook-Klasse. Grund genug für uns, Ihnen 13 neue Modelle vorzustellen.

Besonders gut: Lenovo IBM ThinkPad T500 (NL34DGE)
Lenovo-Notebooks sind bekannt für ihre hervoragende Verarbeitung und die bietet auch das ThinkPad T500. Dazu passen die sehr gute Maus und Tastatur. Die Leistung ist trotz Onboard-Grafik und nur 2 GByte Arbeitsspeicher immer noch gut, zumal Lenovo schnellen DDR3-Speicher verbaut. Die Akkulaufzeit von etwas mehr als vier Stunden ist nicht rekordverdächtig, aber in Verbindung mit dem Gewicht von 2,7 Kilogramm ist das T500 durchaus auch für den mobilen Einsatz geeignet. Bei der Ausstattung hat sich Lenovo nicht lumpen lassen: Gigabit LAN, UMTS, Firewire und Bluetooth gehören ebenso zum Paket wie eine 160-GByte-Festplatte und ein 8fach-Multi-DVD-Brenner-Laufwerk.

Für den Preis von 1.100 bekommen Sie beim ThinkPad T500 Qualität. Zu den schnellsten Notebooks gehört es nicht, aber darauf kommt es ja auch nicht immer an.

Preis: etwa 1.100 Euro
Besonders günstig: Samsung R510 Aura T3200
Lassen Sie sich von der Platzierung des R510 nicht täuschen - das 600-Euro-Notebook muss sich mit den doppelt und dreifach so teuren Modellen messen. Und dafür schlägt es sich wacker. Der Prozessor bringt zwar keine Geschwindigkeitsrekorde, unüblich für diese Preisklasse sind aber eine Grafikkarte und 4 MByte Arbeitsspeicher. Spielen können Sie damit nicht, doch nahezu alle anderen Aufgaben wird das R510 ohne Probleme lösen. Dazu gibt es ein gutes Display und eine gute Ausstattung. Zudem ist das R510 erfreulich leise - selbst wenn es mal richtig ran muss. Gewicht und Akkulaufzeit gehen in Ordnung, lediglich die Verarbeitung könnte etwas besser sein. Aber irgendwo muss sich der günstige Preis ja bemerkbar machen.

Wenn Sie ein preiswertes Notebook suchen, das trotzdem einiges drauf hat, sind Sie beim Samsung R510 genau richtig. Zu dem Preis werden Sie derzeit kaum ein besseres Notebook finden.

Preis: etwa 600 Euro
Mit der Mobilität ist es bei Notebooks dieser Größenklasse so eine Sache, denn in erster Linie kommt es auf die nötige Power an. Einige unserer Teskandidaten beweisen allerdings, dass es auch anderes gehen kann.

Besonders gut: Acer Aspire 8930G-944G64BN
Eins ist klar: Das Aspire 8930G ist nicht für den mobilen Einsatz gedacht: Es wiegt vier Kilogramm und hält gerade einmal 2:38 Stunden ohne Akku durch. Auf dem heimischen Schreibtisch macht das Notebook mit 18,4-Zoll-Widescreen-Display aber eine gute Figur. Danke schnellem Intel-Prozessor und einer GeForce 9700M GT setzt es den neuen Leistungs-Bestwert in der Klasse der PC-Ersatz-Notebooks. Gleiches gilt für die Kategorie Ausstattung, hier stechen vor allem die zwei 320-GByte-Festplatten und das Blu-ray-Combo-Laufwerk hervor. 4 GByte Arbeitsspeicher sind bei einem 32-Bit-Betriebssystem zwar nicht sinnvoll, aber inzwischen Standard in dieser Klasse. Weniger gut fällt die Verarbeitung aus, das Gehäuse ist billig und das Plastik knarzt unangenehm. Beim Display überzeugten zwar die Messwerte, allerdings wies es einen starken Gelbstich auf. Ärgerlich ist auch die hohe Geräuschentwicklung.

Das Aspire 8930G sollten Sie kaufen, wenn es Ihnen ausschließlich um Leistung und Ausstattung geht und Sie die Schwächen wie Verarbeitung, das Display und die Lautheit ignorieren können - sicher nicht ganz leicht bei dem Preis.

Preis: ab 1.850 Euro
Besonders günstig: Acer TravelMate 7730G-864G64BN
Unser neuer Preis-Leistungs-Sieger bei den Notebooks ab 16 Zoll kommt ebenfalls von Acer. Das TravelMate 7730G bietet eine gute Leistung und gute Ausstattung, für ein Notebook dieser Klasse sind auch die Mobilitätswerte in Ordnung. 3:42 Stunden schafft hier längst nicht jedes Gerät. Die Verarbeitung ist zwar nicht besonders, geht aber für den Normalgebrauch in Ordnung. Das 16-Zoll-Display fällt etwas zu dunkel aus, unter Last nervt zudem der Lüfter.

Wenn Sie Ihr Notebook hauptsächlich zuhause nutzen, es aber auch gelegentlich unterwegs brauchen, ist das Acer TravelMate 7730G ein guter Kompromiss - zumal der Preis recht moderat ausfällt.

Preis: ab 1.110 Euro
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